Der Kindergarten

Kinder sollen Kind sein dürfen

Der Kindergartentag beginnt ab 7.00 Uhr. Alle Kinder werden von der Erzieherin begrüßt. So findet schon der erste Kontakt statt und das Kind weiß, dass es angekommen ist. Die Erzieherin nimmt das Kind wahr und spürt, wie es dem Kind geht, ob es noch müde ist, ob in der Nacht oder auf dem Weg zum Kindergarten schon etwas Aufregendes passiert ist, was das Kind beschäftigt…  

Der Kindergartentag beginnt mit dem Freispiel. In dieser Zeit sind die Zweijährigen in der Gruppe mit den anderen Kindern zusammen. So können sie die Großen in ihrem Spiel wahrnehmen. Sie können im Miteinander mit den Größeren das Spielen lernen, wie sie es von den Erwachsenen nie könnten, denn die älteren Kinder haben ein ganz liebevolles Interesse an den Kleinkindern. Zweijährige können nur mit dabei sein, wenn sie von den Älteren integriert werden. Von sich aus könnten sie sich noch nicht zusammenschließen. So ist die große Altersmischung während des Freispiels den natürlichen familiären Verhältnissen abgeschaut.

Besonders für die vielen Einzelkinder ist es schön, dass sie im Hinschauen auf die ganz Kleinen erleben, wie sie selbst einmal waren und im Hinschauen auf die größeren Kinder, wie sie selbst einmal werden.

Wie auch in einer Familie hat jeder einmal das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug. Deshalb besteht während des Freispiels die Möglichkeit, sich in einen geschützten Raum zurückzuziehen, in Ruhe mit individueller Zuwendung versorgt zu werden und sich geborgen zu fühlen.

 

Vorbild und Nachahmung

In unserer pädagogischen Arbeit spielt das Prinzip „Vorbild und Nachahmung“ eine entscheidende Rolle. Als Nachahmung bezeichnet die Waldorfpädagogik die Fähigkeit des Kindes, sich ganz mit seiner Umgebung und mit den ihm anvertrauten Menschen zu verbinden. Die Nachahmung ist für das Kind ein Mittel, etwas zu lernen. Sie vollzieht sich unbewusst. Alles, was vom Kind mit seinen Sinnen aus der Umgebung aufgenommen wird, wirkt auf das Kind: der Mensch mit seinen Tätigkeiten und Gedanken, die Farben, das Spielmaterial, die Einrichtung, usw.

Deshalb ist es wichtig für das Kind, tätige Erwachsene zu erleben, die sinnvolle, notwendige, durchschaubare und durchdachte Tätigkeiten verrichten. Und wie in der Familie erleben und beobachten die Kinder bei uns während der Freispielphase die Erzieherinnen bei ihren Erwachsenentätigkeiten wie z.B. beim Kochen, Obst schneiden, Nähen, Reparieren, Basteln, Arbeiten an der Werkbank, Aufräumen usw. Es ist uns wichtig, unsere Tätigkeiten so zu gestalten, dass das Kind bei allem „mittun“ kann.

Das Kind braucht den Menschen in seiner Tätigkeit, als Schule des Lebens.Diese Tätigkeit muss so gestaltet sein, dass sie nachahmenswert und nachahmensmöglich ist, indem sie vom Kind, auf dessen besondere Bedürfnisse bezogen und in schöpferisch- freier Gestaltung, nachvollzogen werden kann. (Arbeitsmaterial aus den Waldorfkindergärten)

Ein Beispiel aus dem Alltag: Die Erzieherin will ein kleines Püppchen nähen. Sie bereitet ihren Arbeitsplatz im Gruppenraum vor und stellt auch Stoffe, Nadel und Faden für die Kinder bereit. Die Erzieherin beginnt ganz bewusst, mit Freude und innerer Anteilnahme mit ihrer Näharbeit und ist bald umringt von Kindern, die auch nähen wollen. Es kann sein, dass manche Kinder kleine Filzreste auffädeln, andere vielleicht kleine Zwerglein machen oder die größeren Kinder ein selbstgestaltetes Püppchen. In der Puppenecke sitzen die Kinder zusammen und tun so, als ob sie nähen würden. Der Erwachsene ist natürlich sehr gerne bereit den Kindern bei ihren Arbeiten zu helfen. Dadurch näht er oft mehrere Tage an seinem eigenen Püppchen. Trotzdem vollendet er seine Arbeit, damit die Kinder den Werdegang einer Arbeit von Beginn bis zur Vollendung erleben.

Im Spiel vollzieht das Kind die erlebten Tätigkeiten phantasievoll nach, es verinnerlicht diese und verarbeitet sie durch Eigenaktivität. Ganz unbewusst eignet es sich so motorische, soziale und gedankliche Fähigkeiten an.

Ein weiteres Beispiel aus dem Alltag: In einem Beet in unserem Garten säen wir Weizen-körner. Die Kinder nehmen wahr, wie es wächst und heranreift und eines Tages geschnitten wird. Mit Holzklötzchen dreschen wir die Körner aus und sammeln sie in eine Schüssel. Mit Handmühlen mahlen sie das Korn zu Mehl. Das Mehl wird zu einem Teig verarbeitet, zu einem Brotlaib geformt und gebacken.

Begleitet werden die Tätigkeiten von passenden rhythmischen Sprüchen und Liedern.

An einem schön gedeckten Tisch sprechen wir ein Dankgebet und mit großem Appetit essen wir unser Erntedankbrot. Auch diese Tätigkeiten erstrecken sich über mehrere Tage.

Es werden hier die Prinzipien der Waldorfpädagogik deutlich, die auch der Salutogenese (Gesunderhaltung) zu Grunde liegen:

–       Verstehbarkeit:Die Kinder konnten den Werdegang vom Korn zum Brot bzw. vom Stoff zur Puppe erleben.

–       Handhabbarkeit:Sie konnten bei allen Tätigkeiten selber mittun.

–       Sinnhaftigkeit: Das Brot wurde gegessen um unseren Hunger zu stillen. Das Püppchen wurde zum Spielen gebraucht.

Diese Beispiele lassen sich auf alle unsere Tätigkeiten übertragen. Immer werden sie begleitet von künstlerischen Sprüchen, Liedern, Gedichten oder Geschichten.

Kleine Kinder brauchen viele Gelegenheiten, die Dinge selber zu tun, einen Erwachsenen der ihnen als Vorbild dient und Freunde mit denen sie gemeinsam ein Werk vollbringen können.    

 

Rhythmus und Wiederholung

Rhythmus ist das ordnende Prinzip der Lebensprozesse. In allen lebendigen Vorgängen finden sich Rhythmen: Atem, Herzschlag, Tag und Nacht, Wechsel der Jahreszeiten.

Rhythmus ist die Wiederholung des Ähnlichen – flexibel, niemals starr.

Das Kind braucht für seine gesunde Entwicklung Rhythmus und Wiederholung. Es ist eingebunden in den Kreislauf der Natur, der durch den Tag- und Nachtrhythmus und den Wandel der Jahreszeiten erlebbar wird.

Deshalb achten wir Erzieherinnen auf einen geregelten Tagesablauf. Der Tag wird gegliedert in einen sinnvollen Wechsel von Aktivität und Ruhe. Elemente wie Freispielphasen im Haus und Garten, Reigen, gemeinsame Mahlzeiten, Märchenkreis und bestimmte haus-wirtschaftliche Tätigkeiten kehren in vertrauter Weise wieder. Dadurch werden Eindrücke und Erlebnisse des Kindes vertieft. Gute Gewohnheiten werden angelegt und ausgebildet, seine Willenskräfte gestärkt. Ist das Kind eingebettet in einen wohltuenden Rhythmus, fühlt es sich geborgen. Es gewinnt Selbstvertrauen und Vertrauen in seine Umgebung. Äußere Ordnung bewirkt innere Ausgeglichenheit und Harmonie.

Es wäre nun aber für Kinder unter drei Jahren falsch, wenn sie den Tagesablauf der größeren Kinder einfach übernehmen sollten.

Deshalb gibt es für die Zweijährigen einen an ihre Bedürfnisse angepassten Tagesablauf:

Pflege

Nach der Freispielphase gehen die Zweijährigen mit einer Erzieherin in den Waschraum zur Pflege und zum Händewaschen. So kann eine entspannte und schöne Atmosphäre entstehen, in der die Kinder auch das Wickeln mit kleinen Ritualen und Berührungsspielen genießen können. Dabei ist es uns wichtig, dass das kleine Kind selbständig den Wickelplatz erklimmt. Eine kleine Treppe bietet diese Möglichkeit. Die Übersichtlichkeit wird durch ein Regal ermöglicht, so dass wir alles vor Ort antreffen und den Pflegevorgang nicht unterbrechen müssen. So schaffen wir Vertrauen, da wir sichtbar und berührbar beim Kind anwesend sind.

Während dieser Pflegephase spielen die Großen den morgendlichen Reigen. (Der Reigen ist eine Folge von Liedern, Tänzen, Sprüchen und freien Elementen von der Erzieherin zusammengestellt. Inhaltlich sind die verschiedenen Elemente verknüpft und orientieren sich an der Jahreszeit.) Danach gehen auch die Großen Hände waschen und anschließend treffen wir uns zum gemeinsamen Frühstück am Tisch. Auch hier dienen die großen Kinder als Vorbild. So können die Gewohnheiten und Regeln abgeschaut werden. Vor dem Essen singen wir ein Lied oder sprechen ein Tischgebet. Das gemeinsame Essen hat einen starken sozialen Aspekt. Jeder Tag hat sein eigenes Getreidegericht, das sich von Woche zu Woche wiederholt. Dies gibt dem Kind eine Orientierungshilfe im Ablauf der Woche. Die Lebensmittel stammen überwiegend aus biologischem Anbau.

 

Nach dem Frühstück begeben sich die großen Kinder in die Garderobe und ziehen sich an, um nach draußen zu gehen. Die Kleinen genießen es derweil, den Raum alleine für sich zu haben.

Wenn die Garderobe frei ist, zieht eine Erzieherin die Kleinen in Ruhe an und kommt mit ihnen in den Garten. Wir gehen grundsätzlich bei jedem Wetter, außer bei Sturm und- oder Gewitter nach draußen. Unsere große überdachte und geschützte Terrasse gibt uns dazu die Möglichkeit. Selbstverständlich ist eine der Witterung angemessene Kleidung wichtig.

Unser Garten ist ein Naturgarten mit Wiese, Baumbestand, Sträuchern und einem, unter Mitwirken der Kinder angelegten Nutzgarten, in dem wir Gemüse, Getreide und Blumen anpflanzen. Wir haben zusätzlich einen separaten Obstgarten mit Beerensträuchern und Obstbäumen den wir auch mit und für die Zweijährigen nutzen. Zwei große Sandkästen und ein „Zwergenstübchen“ erfreuen sich bei unseren kleinen Kindern großer Beliebtheit.

Um den Kleinen noch gerechter zu werden, gestalten wir gerade unser Außengelände um und legen eigene Nischen für die Zweijährigen auf unserem großen Areal an. Diese werden umsäumt von Stauden und Blumen. Wir werden Außenspielgeräte wie z.B. Rutsche, Schaukeln, Klettergeräte u. ä. speziell für Kleinkinder anschaffen.

 

 

Sinnespflege

Die Sinneserfahrungen die ein Kind draußen in der Natur macht sind in ihrer Vielfalt unersetzlich.

Das kleine Kind erlebt alle Sinneseindrücke viel stärker als der Erwachsene, da es allen Eindrücken, Erlebnissen, Erfahrungen offen und vertrauensvoll hingegeben ist.

Daher ist die Qualität der Sinneseindrücke, die wir an das Kind herantragen möchten, von besonders großer Bedeutung. Alle Eindrücke, die das Kind mit seinen Sinnen wahrnimmt, wirken unmittelbar in das Kind hinein. Sie können helfend oder stärkend auf die Entwicklung des Kindes wirken.

Im ersten Jahrsiebt, der Zeit der intensivsten Leibes- und Organbildung des Menschen, werden durch eine reiche und gesunde Sinnespflege die kindlichen Organe besser ausdifferenziert und entsprechend gesund entwickelt.

Eine Verarmung der Sinnespflege bei Kindern bewirkt andererseits, dass sich das Verhältnis zu ihrem eigenen Körper verändert (z.B. Nervosität, Konzentrationsstörungen…).

Durch eine positive Sinnespflege wird der Mensch insgesamt in seiner Persönlichkeit gestärkt.

 

Im anthroposophischen Menschenbild kennen wir zwölf Sinne:

 

–       untere Sinne:              Lebenssinn, Bewegungssinn, Gleichgewichtssinn, Tastsinn;

–       mittlere Sinne:           Geruchssinn, Geschmackssinn, Sehsinn, Wärmesinn;

–       obere Sinne:               Hörsinn, Wortsinn, Gedankensinn, Ich-Sinn.

 

Ein gut ausgebildeter Gleichgewichtssinn z.B. entwickelt im Menschen auch ein Gefühl eines inneren Gleichgewichts, entwickelt ein Gespür für die innere Mitte.

Ein gut gepflegter Lebenssinn vermittelt das Gefühl der Liebe und Zufriedenheit, und wer sich vielseitig kreativ bewegen konnte, der hat in sich das Gefühl der inneren Freiheit veranlagt.

Alles kann in dieser Hinsicht als ein Bemühen um qualitätsvolle und positive Eindrücke für das Kind angeschaut werden, wie z.B. unsere Raum- und Spielmaterialgestaltung, unsere Singspiele und Reigen, unsere Tätigkeiten, das freie Spiel im Garten, die Festgestaltung, usw.

 

Die zweijährigen Kinder die über Mittag bleiben, gehen nach dieser Freispielzeit im Freien um ca. 11.45 Uhr mit einer Erzieherin nach drinnen. Sie werden in Ruhe umgezogen, gewickelt und gehen nach dem Händewaschen zum Mittagessen.

Jetzt sind die Kräfte der Kleinen schon fast aufgebraucht, die Kinder werden müde. Deshalb brauchen sie zum Mittagessen viel Ruhe, eine überschaubare Essenssituation und mehr Zeit als die großen Kinder. Deshalb sind die Zweijährigen, im Gegensatz zum Frühstück, während dem Mittagessen mit zwei Erzieherinnen allein in einem Raum. Eine familiäre, gemütliche und gepflegte Atmosphäre ist dabei für uns selbstverständlich.

Nach dem Essen gehen die Zweijährigen schlafen. Auch hier erlebt das Kind feste „Zubettgehen-Rituale“. Das Umziehen wird von rhythmischen Versen und Berührungsspielen begleitet. Der ganze Schlafraum und die Schlafsituation ist ausgerichtet, dem Kind Hülle und Geborgenheit zu vermitteln.

Ein gedämpftes Licht beruhigt die Kinder, sie hören eine kleine Geschichte und ein Schlaflied begleitet sie in den Schlaf. Die Erzieherin löscht das Licht und bleibt anwesend bis die Kinder eingeschlafen sind. Ein Baby-phon hilft die weitere Schlafsituation zu überwachen. Die Aufwachsituation ist individuell.

Jedes Kind darf nach dem Aufwachen zunächst bei der Erzieherin auf dem Schoß sitzen, um „ganz“ wach zu werden. Nach dieser Aufwachphase“ gehen die Kleinen zu den Großen in den Gruppenraum oder ins Freie und beschließen dann wieder gemeinsam den Kindergartentag.  

Freitags findet unser wöchentlicher Wandertag statt. Alle Kinder bringen einen Rucksack mit einem kleinen Frühstück mit. Die Großen verlassen den Kindergarten und gehen auf die Wanderschaft. Die Kleinen frühstücken je nach Wetterlage im Kindergarten oder picknicken in unserem Garten. Für die Kleinen bietet allein schon unser großes Außengelände ausreichend Angebot und Möglichkeit. Manchmal wandern sie auch zu den Hühnern, Gänsen und Enten in unserer Nachbarschaft. Der Wald mit seinen andersartigen Erfahrungsmöglichkeiten kommt erst im nächsten Jahr dazu.

Ab ca. dreieinhalb Jahre, je nach Individualität, dürfen die Kinder mit zur Wanderung und die anspruchsvollere Art die Jahresfeste zu feiern, miterleben. Auch die Teilnahme an der wöchentlichen Eurythmie und dem morgendlichen Reigen beginnt zu dieser Zeit. So sind für die Kinder innerhalb der Kindergartenzeit immer wieder neue Impulse erlebbar.

Eingewöhnung der Zweijährigen

Unsere Eingewöhnung gestaltet sich nach dem Berliner Modell. Die Zeit der Eingewöhnung beträgt ca. vier Wochen bzw. dauert so lange, wie es das Kind seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend benötigt. In dieser Zeit kann das Kind in seinem Rhythmus, ohne gedrängt zu werden, mit den Erzieherinnen der Gruppe vertraut werden. Erst wenn dieses Vertrauensverhältnis aufgebaut und entstanden ist, können die Erzieherinnen dem Kind helfen, sein inneres Gleichgewicht zu halten. Damit wird sicher gestellt, dass die Abwesenheit der Eltern vom Kind gut verkraftet wird und keinen seelischen Schaden verursacht.

Die Eltern ziehen sich nach und nach aus dem Gruppengeschehen zurück, sodass das Kind einen fließenden Übergang zwischen der gewohnten Umgebung zu Hause und der neuen Umgebung im Kindergarten erfährt.

Der Jahreskreislauf

Der Waldorfkindergarten ist christlich orientiert, aber nicht konfessionell gebunden. Die christlichen Jahresfeste sind immer wieder kleine Höhepunkte und werden von uns auf eine kindliche Art und Weise vorbereitet, gefeiert und nachbereitet. Damit diese Feste der Seele Nahrung geben und nicht nur Dekoration sind, benötigen sie beim Erwachsenen die Auseinandersetzung mit dem geistigen Hintergrund.

Wenn wir nun nach den Ferien wieder ankommen genießen wir noch den Spätsommer.

Unser Jahreszeitentisch erstrahlt in einem satten Grün und ist geschmückt mit bunten Blumen. Da in den Ferien und im Sommer das Thema „Wasser „ im Leben der Kinder präsent ist, zeigt sich das auch auf dem Jahreszeitentisch in Form eines blauen Tuches als Teich, auf dem Enten schwimmen oder kleine Schifflein fahren. Auch im Fingerspiel und im Reigen kann sich das Thema „Wasser“ fort führen.

Schon bald kündigen sich die Erntedankzeit und das Michaelisfest an. Der Jahreszeitentisch wandelt sich in Gelb und ist mit einer Getreidegarbe geschmückt. Wir backen unser Erntedankbrot.

Den Weg vom Korn zum Brot spielen wir in unserem täglichen Reigen.

Für Michaeli basteln wir bunte Drachen. Lieder vom St. Michael und Herbstlieder erklingen. Das Märchen von der Prinzessin in der Flammenburg lebt zur Michaeli Zeit. Die Kinder bringen Körbchen mit Obst, Gemüse und Blumen mit für unseren Gabentisch.

Werden die Tage kurz,
werden die Herzen hell.
Über dem Herbste strahlt
leuchtend Sankt Michael.
Sankt Michael,
Herr der Zeit!
Du gibst wahres Brot!
Und ein neues Kleid!

An Michaeli ziehen die Kinder und ihre Eltern auf die Wiese und lassen ihre Drachen steigen.

Aus dem Gemüse in unseren Erntekörbchen kochen wir mit den Kindern eine leckere Gemüsesuppe und laden die Eltern zur Erntedankfeier ein.

Die Erntezeit neigt sich dem Ende zu. Die Tage werden immer kürzer und die Laternenzeit kündigt sich an. Der Jahreszeitentisch wandelt sich in rot und trägt eine große Laterne mit einer brennenden Kerze. Im Morgenkreis ziehen die Tiere in die Erde ein. Die ersten Laternenlieder erklingen. Laternen werden gebastelt und wir erzählen die Geschichte vom „Laternenmädchen“.

Am Martinsabend treffen sich die Kinder und Eltern im Kindergarten. Begrüßt werden sie von einem Marionettenspiel. Anschließend tragen wir unsere Laternen in die immer dunkler werdende Welt und lassen das Licht, das uns die Sonne im Sommer geschenkt hat in uns selbst erstrahlen.

Der Dezember hält die Adventszeit für uns bereit. Der Jahreszeitentisch ist in Blau gehalten und trägt einen Krippenberg aus Moos und Tannen auf dem Maria und Josef ihren Weg beschreiten. Wir stimmen die Adventszeit mit dem Adventsgärtlein an. „In tiefer, dunkler Nacht ist ein Stern erwacht…“ Aus Tannenzweigen liegt eine Spirale auf dem Boden, in deren Mitte eine große Kerze brennt. Singend gehen die Kinder in die Spirale und entzünden eine kleine Kerze an der Großen und stellen ihr Licht auf die Spirale, bis diese ganz erleuchtet ist.

Die Adventszeit hat begonnen. Advents- und Nikolauslieder erklingen. Am Nikolaustag werden die Großen vom Nikolaus in unserem großen Saal besucht. Die Kleinen sind in „ihrem Räumchen“. Da klopft es an die Tür und ein Nikolaussack steht davor. Wir durften erleben, dass diese Art zu feiern bei den kleinen Kindern einen großen Eindruck hinterlässt und sie nicht überfordert.

Nach Nikolaus beginnt unser tägliches Krippenspiel, bei dem die Kinder Maria und Josef, Engel, Hirten und Schafe als Rollenspiel spielen.

Aus Bienenwachs kneten die Kinder kleine Krippen. Plätzchenduft zieht durch die Räume. Kurz vor den Ferien werden die Eltern zum Erleben des Krippenspiels eingeladen.

Nach den Weihnachtsferien beginnt die Drei-Königs-Zeit. Nun spielen die Kinder Maria und Josef und die drei Könige, die sich aufmachen, das Kind zu suchen.

„Wir kommen daher aus dem Morgenland….“

Die Königszeit geht zu Ende, wir rüsten uns zur Faschingszeit, die im Kindergarten als Handwerkerfest gefeiert wird. Im Morgenkreis näht der Schneider, schreinert der Tischler, kocht die Köchin „Katharin“, gehen wir zum Schuster „Lederfein“.

Das eigentliche Fest geht über zwei Tage. Der Gruppenraum wird umgeräumt, wir richten Werkstätten ein, z.B. eine Gärtnerei, Schreinerei, Bäckerei….

In jeder Werkstatt hilft ein Erwachsener als Meister den kleinen Gesellen bei der Arbeit. Ein leckeres Frühstück, fröhliche Tänze und das Stabpuppenspiel der Königskinder runden unser Handwerkerfest ab.

Auch der Winter geht mit der Faschingszeit einher und ist oftmals nach Fasching noch nicht zu Ende. Winterlieder erklingen, die Geschichte vom Schneemädchen, Singspiele vom Schneemann leben den Tag.

Doch im März ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten. Der Jahreszeitentisch erstrahlt in Grün und trägt helle Frühlingsblumen. Wir erleben im Morgenkreis, dass die Tiere aus der Erde heraus ziehen, die Blumen blühen, die Vögel singen, die Häslein springen. Schließlich kündigt sich der Osterhase an. Wir säen und pflegen unser Ostergras.

Auch beim Feiern der Jahresfeste achten wir auf die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kleinen. Gehen wir z.B. an Ostern mit den großen Kindern auf die Wiese, um Ostereier zu suchen, bleiben die kleinen auf dem Kindergartengelände und finden dort die Eier.

„Erst wenn der volle Mond erwacht und so rund wie die Sonne lacht,                  

dann kann es auf Erden wieder Ostern werden“

 

Aus Wolle wickeln wir kleine Häslein. Die Geschichten vom Ostermond und den fünf Hasen begleiten uns. Eines Tages ziehen wir hinaus aufs Feld, suchen Ostereier und sammeln sie in einem Korb. Im Kindergarten werden sie mit einem schönen Ritual verteilt und schmücken unser Ostergras.

Der Frühling schreitet voran und schließlich kündigt sich das Pfingstfest an. Der Jahreszeitentisch ist in einem zarten Rosa oder strahlenden Weiß gehalten und trägt einen Strauß aus Birkenzweigen. Über dem Tisch fliegen kleine weiße Tauben. Im Morgenkreis verwandelt sich die Raupe in einen Schmetterling, verlassen die Tauben das Taubenhaus und kehren am Abend zurück.

Am Pfingstfest steht eine große Kerze auf dem Tisch. Jedes Kind darf eine kleine Kerze an der großen Kerze anzünden. Als Pfingstgruß nimmt es einen Birkenzweig mit einem weißen Täubchen mit nach Hause.

„Ei, mein Vögelein, schwingst die Flügelein,

bringst dem Kindlein Sonnenschein,

ei du liebes Vögelein.“

Die Sommerzeit kündigt sich an. Der Jahreszeitentisch ist mit einem strahlenden Gelb und mit Sommerblumen geschmückt.

Als Rollenspiel spielen wir täglich unser Dornröschenspiel und tanzen Sommertänze. Fürs Sommerfest basteln wir kleine Rindenschiffe, Sommerbälle und bunte Schmetterlinge.

Zum Sommerfest sind alle Eltern und Verwandte der Kinder eingeladen. Die Kinder tragen ihr Blumenkränzchen und wir beginnen mit unserem Dornröschenspiel. Bei Kaffee, Kuchen und vergnüglichen Spielen nimmt das Fest seinen Lauf. Nach einem Marionettenspiel, erhalten die Kinder einen Sommerschmetterling, der mit nach Hause fliegen darf.

 

„Durch das Rosentörchen, mein liebes Kind ade,

geh`n wir in den Garten, bis ich dich wieder seh`,

tralalala, tralalala, bis ich dich wieder seh`“

 

 

Das Kindergartenjahr schließt mit dem Abschiedsfest für die künftigen Schulkinder.

Im folgenden Jahr dürfen die Kinder die Jahresfeste mit dem nun veränderten Bewusstsein des größeren Kindes erleben, bis sie selbst schließlich Königskinder sind und von unseren guten Wünschen begleitet in die Schule gehen.

Den großen Jahresrhythmus unmittelbar erleben, mit seinen wechselnden Jahreszeiten, den Höhepunkten und unterschiedlichen Tätigkeiten mit frohen Liedern und Tänzen, rhythmischen Sprüchen und Geschichten, die Natur erleben mit ihrem Werden im Frühling, Wachsen und Blühen im Sommer, Reifen und Fruchten im Herbst, Vergehen und Kargheit im Winter ist wie Seelennahrung für die Kinder und bildet einen wunderbaren Grundstock für das ganze Leben.                                                                                                        

Wir bemühen uns daher jedes Jahr wieder aufs Neue die Jahresfeste in schöner, stimmiger Art und Weise zu begehen.

Elternarbeit

Nach der behüteten familiären Erziehung kommt jetzt für das Kind die Zeit im Kindergarten als weiteres Beziehungs- und Erfahrungsfeld dazu. Je mehr es gelingt, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Eltern und Erzieherinnen zu schaffen, umso leichter kann sich das Kind auf das neue Erfahrungsfeld „Kindergarten“ einlassen und alle gemeinsamen Aufgaben können besser bewältigt werden.

Wir wünschen uns deshalb eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternhaus, getragen durch gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und Anerkennung.

Die Elternabende bieten Einblick in die Waldorfpädagogik, die jeweilige Gruppensituation, aktuelle Themen und sind Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.

Letzterer kann auch mal zwischen „Tür und Angel“ stattfinden. Um aber in Ruhe miteinander reden zu können laden wir zu Gesprächen ein und nehmen uns Zeit, um über die momen-tane Situation und den Entwicklungsstand des Kindes zu sprechen.

Großen Wert legen wir auf die Gespräche mit den Eltern vor und bei der Aufnahme in den Kindergarten, sowie ein Abschlussgespräch vor dem Schuleintritt und natürlich Gespräche bei Bedarf.

Gern laden wir die Eltern auch zur Teilnahme an bestimmten Jahresfesten ein. Das gemeinsame Feiern stärkt das Gemeinschaftsgefühl und ist für Kinder und Erwachsenen immer ein besonderes Erlebnis und ein kleiner Höhepunkt im Jahreskreislauf.

Wir sehen die Eltern als Partner und Freunde beim gemeinsamen Bemühen um das Wohl der Kinder.

Die Großen im Kindergarten, Königskinder

Zwischen dem 5. + 7. Lebensjahr vollzieht sich der erste Gestaltwandel beim Kind. Der Leib streckt und gliedert sich, die Gesichtszüge formen sich aus. Gleichzeitig finden wir im Bewusstsein des Kindes neue Lern- und Gedankenfähigkeiten.

Lernen im Kindergarten und Lernen in der Schule unterscheiden sich. Während im Kindergarten impliziert gelernt wird d.h. unbewusst aus dem unmittelbaren Miterleben der gegenwärtigen Lebenssituation, findet Lernen in der Schule expliziert statt. Jetzt wird das Kind gezielt unterrichtet. Der Übergang vom implizierten zum explizierten Lernen findet im letzten Kindergartenjahr statt. (Claudia Mc Keen, Die Metamorphose von Wachstumskräften in Denkkräfte )

Spielten die Kinder vorher ganz aus der Spontanität heraus, fangen sie jetzt an, ihr Spiel im Voraus zu planen. Sie überlegen welche Utensilien sie dafür brauchen und teilen Rollen zu. Oft spielen sie ein Spiel über mehrere Tage hinweg. Vorstellungs- und Verstandeskräfte durchdringen das Spielen des Kindes. Seine Gedächtniskräfte nehmen intensiv zu, es reift zu einem sozialen Wesen. Sie entwickeln Regeln und treffen Verabredungen. Diese neue Qualität des Spiels bereitet die spätere Fähigkeit des Denkens vor.

Die Kinder betrachten nun auch ihre Umwelt mit neuen Augen und machen viele interessante Entdeckungen. Eines Tages haben sie zum Beispiel das Rad entdeckt, die Waage oder das Katapult. Über einen Ast wird ein Seil gelegt, an dessen Ende ein Eimer befestigt ist. Mit Hilfe des Seils wird der Eimer hochgezogen und herabgelassen. Mit Steine klopfen versuchen sie Feuer zu machen und sind ganz begeistert wenn es ihnen gelingt einen Funken zu zünden. Mit Wasser und Erde rühren sie „Mörtel“ an und bauen Steine aufeinander. Aus Ästen und Blättern werden Dächer konstruiert. Im Sandkasten sind sie ganz begierig Wasser zu stauen und wieder zum Fließen zu bringen. Der Entwicklungsstrom der Kinder ist faszinierend. Täglich machen sie neue Entdeckungen und konstruieren neue „Erfindungen“. Die neuen seelischen Kräfte kündigen sich deutlich an. Die Kinder machen eine, für ihre Biographie wichtige Lebenserfahrung – tun zu können, was sie sich selber vorgestellt und vorgenommen haben, natürliche physikalische Entdeckungen in ihrem Spiel umzusetzen.

Gleichzeitig braucht das Kind im letzten Kindergartenjahr Aufgaben und Herausforderungen.

In unserer altersgemischten Gruppe wachsen die Großen nach den Sommerferien in ihre Rolle hinein. Sie sind nun „Königskinder“. Die Großen übernehmen nun wichtige Aufgaben wie z. B. den Frühstückstisch oder auch einen Geburtstagstisch zu richten. Bei Tisch den Tee, die Suppe, den Reisbrei u.s. w. zu verteilen oder z.B. den Geschirrwagen in den Spülraum bringen.

Kurz vor Michaeli bauen sich die Großen einen Drachen für das Michaelifest. Die begleitenden Erzieherinnen nehmen wahr, wo das Kind noch Hilfestellung oder Förderung bedarf, z.B. in der Feinmotorik, Konzentration o. ä.

Innerhalb der Gruppe sind die Königskinder im sozialemotionalen Bereich gefordert. Sie nehmen Rücksicht auf die anderen, kümmern sich mit liebevoller Fürsorge um die kleinen Kinder. Diese akzeptieren die „Großen“ als natürliche Autoritäten, denen sie sich gerne anschließen.

Dieses Hineinwachsen in die neuen Aufgaben dauert etwa bis zu den Weihnachtsferien. Danach ist wieder ein Schnitt zu bemerken. Die künftigen Schulkinder brauchen zusätzliche Aufgaben.

Die sogenannten Königskinderarbeiten beginnen. In unserem Kindergarten näht sich jedes Königskind in der Regel eine „Schulpuppe“ mit Zubehör wie Kleider, Bettzeug u. ä.

Es gibt immer wieder Kinder, die sich lieber z.B. ein Schiff, eine Zwergenhöhle oder vielleicht etwas ganz anderes als Königskinderarbeit wünschen. Uns ist es wichtig, dass die Kinder immer verschiedene Techniken wie z.B. Nähen, Filzen, Fingerhäkeln, Flechten, Arbeiten an der Werkbank, … anwenden können. Konzentration und Ausdauer sind gefordert, um diese Arbeiten abzuschließen. Geschicklichkeit, feinmotorische Fähigkeiten und Gestaltungskräfte, sowie der richtige Umgang mit dem Handwerkzeug sind notwendig für die vielseitigen Dinge, die entstehen. Die Arbeit begleitet uns bis zu den Sommerferien b. z. w. bis zu unserer Abschiedsfeier. Voller Stolz nehmen die Kinder ihr Werk mit nach Hause. Auch die jüngeren Kinder fühlen sich von den schaffenden Königskindern angeregt. Oft gesellen sie sich dazu und nähen ihrerseits vielleicht ein kleines Zwerglein oder Püppchen oder basteln mit Wolle oder Holz. Natürlich freuen sie sich auf die Zeit, wenn sie selbst als Königskind ein Werk gestalten können.

Ein gemeinsames Projekt der Königskinder ist das Gestalten eines Stabpuppenspiels. Hier arbeiten die Königskinder beider Gruppen zusammen. Mit Hilfe zweier Erzieherinnen teilen die Kinder sich die Rollen zu, stellen ihre Stabpuppe her und üben das Spiel ein. An unserem Handwerkerfest führen sie das Spiel den kleineren Kindern vor und ernten natürlich viel Applaus.

Nach den Osterferien ist bei den Kindern ein weiterer Kräfteschub bemerkbar. Sie sind jetzt Schulkinder als Kindergartenkinder. Es beginnt eine Zeit, in der es möglich ist mit den Kindern Ausflüge wie z.B. zur Bäckerei Drebes, ins „Häusel“, in eine Schuhfabrik, zur Verkehrspolizei oder eine Zugfahrt in den Zoo zu unternehmen. Ein besonderes Erlebnis ist die Übernachtung zusammen mit den Erzieherinnen im Kindergarten. Hierbei ist es spannend bis zur Dunkelheit im Garten zu spielen und an einem Lagerfeuer den Tag zu beschließen. Am nächsten Morgen sind Eltern und Geschwister zum Frühstück eingeladen.

Gerne werden auch Angebote wie töpfern, filzen, Aquarellmalen, das Bauen einer Puppenwiege u. ä. angenommen. Die Ausflüge und Angebote werden jedes Jahr neu festgelegt. Sie orientieren sich an der jeweiligen Königskindergruppe.

 

Unsere Eurythmistin bietet in dieser Zeit vor dem Schuleintritt eine separate Eurythmie für die Großen an.

An einem Elternabend werden die besondere Situation der Königskinder und die Königskinderaktivitäten besprochen.

Die ersten Lebensjahre dienen dem Kind zum Kennenlernen und Erforschen der Welt. Das Kind lernt sich sprachlich mitzuteilen, seine Gefühle auszudrücken und es lernt soziale Fähigkeiten- der seelische Raum öffnet sich.

Im letzten Kindergartenjahr erschließt es sich die Welt der Vorstellung. Gegen Ende der Kindergartenzeit zeigt sich deutlich wie das Kind aus seinen leiblichen und seelischen Erfahrungen heraus kausale Zusammenhänge herstellen kann.

Es ist nun reif für die Schule.  

Tabellarischer Tagesablauf

Alle Zeiten sind Richtwerte. Sie richten sich immer am Kind und der Tagessituation aus.

7:00-9:00 UhrAnkommen, Freispiel, Frühstückszubereitung z.B. Kochen, Backen, Obst schneiden, Brote schmieren, Tisch decken Angebote wie z.B. Aquarellmalen, Eurythmie, Nähen, Basteln, Arbeiten an der Werkbank, Fußbad, Kneten
9:00-9:45 UhrPflege, Hände waschen, separate Betreuung der Kleinen
9:00-9:45 UhrAufräumen mit den Großen, Reigen, Hände waschen
9:45-10:15 Uhrgemeinsames Frühstück
10:15-10:30 UhrAnziehen der Großen, nach draußen gehen, anschließend Anziehen der Kleinen, nach draußen gehen
>10:30-11:30 UhrFreispielzeit im Außengelände
11:30-11:45 UhrReinkommen, Umziehen, Pflege
11:45-12:00 UhrAbschlusskreis, kleines Puppenspiel, je nach Angebot separate Betreuung der Kleinen, Verabschiedung der Teilzeitkinder
12:00-12:30 UhrAbholzeit der Teilzeitkinder
12:00-12:30 UhrMittagessen für die Großen und Kleinen getrennt
12:30-15:00 UhrPflege, Mittagsschlaf, individuelle Aufwachzeit, Pflege
15:00-15:15 Uhrkleiner Imbiss
15:15-16:00 UhrFreispielzeit im Außengelände
15:45-16:00 UhrAbholzeit